Bereits im Januar auf der "Zentralorgan" - Seite Der Regenkinder angekündigt, fand die Erzgebirgswanderung Ende Juli statt. Da die Übernachtungskapazität im vorgesehenen Objekt äußerst begrenzt ist, wurde die Teilnehmerzahl künstlich begrenzt: mit der abschreckenden Ansage, eine Wanderung über reichlich 40 km zu unternehmen und in der zwar idyllischen aber auch primitiven Unterkunft nur kaltes Wasser zur Verfügung zu haben, fanden sich schließlich 9 Wandersleut zusammen. Am freitäglichen Anfahrtstag wurde zur untergehenden Sonne noch schön gegrillt sowie die Aussicht vom Pöhlberg und die Ruhe um die kleine Hütte am Wald genossen. Die Wanderung wurde in 2 Etappen aufgeteilt. Nach gemütlichem Frühstück am Sonnabend begannen wir die Tour an der Bahnstation bei Zöblitz und unser Weg führte ganz gemächlich im schönen Tal der Schwarzen Pockau entlang bis in die Kammlage des Erzgebirges nach Reitzenhain (18 km). Von dort aus wurden die Autos nachgeholt, was die Gelegenheit für die unermüdlichsten Wanderer bot, die Strecke bis auf den Hirtstein (5 km) zu Fuß zurückzulegen. In unserer urigen Unterkunft beschlossen wir den Tag mit einem weiteren Grill-Abendessen und viel Spaß. Einige Ermüdungserscheinungen ließen den Abend jedoch nicht ganz so lang wie am Vorabend werden. Am Sonntag stand nun der verbliebene Rest der Strecke an. Wieder gab es ein schönes Frühstück, bevor wir nach Reitzenhain fuhren und von dort aus zunächst talwärts wanderten nach Steinbach im Preßnitztal. Dort angekommen führte unser Weg entlang des wiederaufgebauten Teils der Schmalspurbahn. Mit einem schönen Mittagessen bei Schmalzgrube gelangten wir nach Jöhstadt, wo auf dem Marktplatz eine "Eispause" eingelegt wurde. Anschließend nahmen wir die verbliebenen Km in Angriff. Lange VOR (!) Einbruch der Dämmerung erreichten wir schließlich unsere kleine Übernachtungshütte (23 km). Die schöne Landschaft des Erzgebirges, die wenn auch einfache, so aber auch gemütliche Hütte im Stil der Bergarbeiter und nicht zuletzt die Gemeinschaft der Mitwanderer ließen den Wunsch nach einer weiteren Wanderung in dieser Art aufkommen.